Querruder

  • In die Flügel eingelassene Klappen zum steuern des Modells

    Der ES besitzt ja bekanntlich von Haus aus keine.
    Ist aber eine sehr beliebte Tuningmaßnahme und macht den ES wesentlich agiler. Wenn man den ES in Standartausführung einigermaßen im Griff hat rentiert sich der Umbau auf Querruder auf jeden Fall.
    Die Querruder sollten ca. 35 x 5 cm groß sein und mit je einem Servo in der Tragfläche angesteuert werden. Servos der Größe eines Hitec HS 55 haben sich hier sehr bewährt. Beim ES reicht es auch die zwei Querruderservos mit einem Y Kabel anzusteuern wenn man nur einen 4 Kanal Empfänger hat. Eine Querruderdifferentierung ist beim ES nicht nötig und auch ein Aufstellen beider Querruder als Spoiler beim Landen ist nicht unbedingt notwendig da sich der ES ja relativ langsam fliegen lässt. Wer natürlich im Besitz einer Computerfunke und mindestens eines 6 Kanal Empfängers ist kann die Servos auch getrennt ansteuern und somit Spoiler oder Flapps realisiern. Stellt man beide Querruder als Spoiler nach oben, verliert der ES beim Landeanflug schnell an Geschwindigkeit wird sehr langsam, verliert aber auch schnell an Höhe und es muß etwas mit dem Höhenruder nachgeholfen werden damit er nicht zu schnell sinkt.
    Stellt man beide Querruder nach Unten verliert er auch schnell an Geschwindigkeit, neigt aber dann durch die Veränderung des Tragflächenprofils eher zum steigen, hier muß man besonders aufpassen keinen Strömungsabriss zu provozieren, sonst kippt der ES plötzlich seitlich weg und stürzt ab. Solche Spielereien sind also eher etwas für schon etwas erfahrenere Piloten.


    Eine genaue Umbauanleitung für Querruderumbau werde ich jetzt hier nicht reinstellen, da gibt es schon jede Menge im Forum oder auch auf anderen Modellbauseiten im Internet zu finden, und ein paar Bilder sagen oft mehr als Worte. z.B. hier: http://www.mpx-easystar.de/index.php?option=com_content&task=view&id=36&Itemid=49


    Bild 1 zeigt einen ES mit Querruderumbau. Hier wurden 2 Hitec HS 81 Servos mit Servolocks, ebenfalls von Hitec in den Flächen verbaut. Der Tragflächenholm wurde durch ein 1 m langes CFK Rohr ersetzt und reicht nun so weit wie das weiße Gewebeklebeband in die Flächen. Die Ohren wurden hier nicht glatt gebügelt um noch etwas eigenstabiles Flugverhalten zu erreichen.


    erstellt von Garfield