Multiplex TwinStar II


Den Baubericht über die TwinStar II hat meistersimon94 aus unserem Forum geschrieben.

Modelldaten:

Spannweite:      1420 mm
Länge:   1085 mm
Fluggewicht:   1500g (Angabe), 1380g (mit meiner Ausrüstung)
Flächeninhalt:   43dm2
Flächenbelastung:   35g/dm2
RC-Funktionen:   Seite, Höhe, Quer, Motor


RC-Ausrüstung:

Motoren:      2 Permax 400 (sind dabei)
Flugregler:   Jeti Modell JES30 (30A)
Akku:   7 Zellen SubC Sanyo Eigenbau 2400mAh
Servos:   Jamara XT Mini Blue
Empfänger:   Robbe FB-A118F (irgendein ca. 15 Jahre alter, großer Empfänger)
Fernsteuerung:   Robbe FC16 (ca. 15 Jahre alt)



Baukasteninhalt:

Alle Elapor Teile, GFK Holmverbinder, Motoren + Luftschrauben + Motorenkabel für die Tragflächen + die Platine (siehe unten), sowie alle Kleinteile wie Ruderanlenkungen


Zum Fliegen wird noch benötigt:

Regler, Empfänger, Fernsteuerung, Servos, Akku, Ladegerät, ein geeigneter Platz zum Fliegen.
(Ich glaube das ist alles, jedoch keine Gewährleistung)


Werkzeuge:

Lötkolben, Klingenmesser, Schlitzschraubenzieher, Sekundenkleber.


Der Bausatz präsentiert sich in gewohnter MPX Qualität. Alles ist gut verpackt und von einwandfreier Qualität.



Der komplette Inhalt des Baukastens.

Als Luftschrauben sind nicht mehr die alten weißen von Günther Flugspiele (auf der Verpackung zu sehen) dabei, sondern neue die mehr Leistung bringen.



Ich habe die Servos XT Mini Blue von Jamara verwendet, weil diese nur ca. 15€ Listenpreis kosten, aber man sie sogar für 10€ bekommt. Außerdem haben sie sich bereits in meinem Easystar bewährt.



Jetzt geht's aber los:

Die Anleitung ist perfekt man kann praktisch nix falsch machen. Das Zusammenfügen der Elaporteile geht problemlos, da diese sehr gut verarbeitet sind.
An der Überkante, wo die Tragflächen hinkommen, kann man die Halterungen dieser sehen. Sie werden mit Sekundenkleber eingeklebt und sind sehr stabil. Problematisch könnte es bei einem Absturz werden, wenn die Plastikschrauben von den Tragflächen brechen und Teile davon in den Halterungen bleiben.



Der zusammengeklebte Vorderteil des Rumpfes mit den Servos.



Ich habe die Motorgondeln, das Querruder, das Höhenruder und das Seitenruder rot (ral 3000) lackiert, weil mir das weiß zu langweilig war.


HIER: Die rechte Tragfläche kurz vor dem Lackieren. Die Spraydose habe ich aus dem Baumarkt.




Ich habe die Tragflächen und Leitwerke an der Luft aufgehangen um sie zu lackieren.




Die Platine um die Motoren und Querruder-Servos anzuschließen. Das Servo-Stecksystem ist JR. Die grauen Kästchen sind für die Motorkabel. Das ist sehr intelligent gemacht, denn durch die drei Buchsen (außen +, innen -) ist ein Verpolen unmöglich. So einfach geht's bei den Servokabeln leider nicht. Da ist ein Verpolen durchaus möglich.



Der Tragflächenzusammenbau ist unproblematisch, aber leider ist keine Abdeckung für die Servos (Quer) dabei. Außerdem sind die Servogestänge für die Querruder etwas zu knapp bemessen. Eine davon ist mir beim Erstflug rausgerutscht. Falls ihr die Servos verlängert, indem ihr Kabel dazulötet, solltet ihr nicht blind um die 300mm verlängern, da das bei meinen Servos zu kurz war.



Der Motoreinbau funktioniert gut und auch an den Motorsturz wurde gedacht.



Das fertige Modell.


Nun zum Flug:

Der Flieger geht leicht aus der Hand und steigt relativ steil (im vgl. zum MPX Easystar). Die von MPX angegebenen Ruderauschläge und der Schwerpunkt passen perfekt. Ich musste nichts nachbessern. Wie ich zum zweiten Mal fliegen wollte, ist mir (glücklicherweise noch am Boden) die rechte Luftschraube davongeflogen. Wahrscheinlich war ich selber schuld, aber vielleicht schaut ihr trotzdem noch ob die Schraube richtig hält.


Fazit:

Ein preiswertes Modell mal zum Fliegen für den Abend, bei dem nicht nur das Fliegen, sondern auch das Bauen sehr viel Spass macht.

Ich hoffe ich habe euch mit dem Bericht geholfen und noch viel Spass beim Fliegen.

Simon